Der Gletscher Erlebnistag - unsere "Reise ins ewige Eis"

Die leichte Gletscherwanderung als Höhepunkt in unserem Wanderprogramm

Die Geburt einer Idee

Lange davor war in uns der Wunsch, die Gletscherwelt unseren Gästen hautnah zu zeigen immer in unseren Köpfen. Im heißen Jahrhundertsommer wurde die Idee eines Abends bei einem Glaserl Wein und Bier geboren. Mit Toni, dem Bergfex im Tuxertal , haben wir einen Menschen gefunden, der seine Heimat und Berge genauso liebt wie wir.

Der kleine Haken, der bei der Umsetzung immer fehlte war die Ausrüstung. Toni als Bergführer hat Steigeisen, Gammaschen, Mützen und Handschuhe – all das gehört ja nicht auf eine Kofferpack Liste für einen Sommerurlaub in den Bergen. Toni stellt die ganze Ausrüstung kostenlos zu Verfügung – damit war der Startschuß abgefeuert und wir waren glücklich, begeistert und begierig nun unsere Gäste in die Gletscherwelt zu entführen.

Der Tag der Gletscherwanderung

... viele sind schon am Abend zuvor etwas aufgeregt, nervös möchten wir nicht sagen. Wir nennen es das „Bergfieber“ das so manchen erwischt. Einmal ganz oben zu stehen auf 3.000 Meter über dem Meer ist schon was Besonderes. Morgens wird noch in aller Ruhe gefrühstückt. Die Trinkflaschen werden gefüllt. An der Rezeption packt sich jeder noch einen Apfel in den Rucksack.
Denn, dann kommt Toni. Ein Bergführer, seine Capo-Mütze auf, meistens schief, und grüßt mit einem fröhlichen „Guten Morgen, liebe Bergfreunde“ . Der erste Bann ist gebrochen. Mit einem festen Händedruck ist die Bergfreundschaft geschlossen. Die vielgerühmte Zillertaler Herzlichkeit liegt in der Luft.

Nun werden die Gammaschen, Handschuhe und Mützen verteilt. Die Steigeisen sind noch in ein oder zwei Rucksäcke versteckt.

Erste Begegnung mit dem Schnee

Mit modernen Gondelbahnen schweben wir dem weißen Juwel entgegen. Auf 2.600 Meter haben wir die erste Begegnung mit Schnee , Skifahrern und wir tauchen ein in die Faszination des heutigen Tages.

Merklich kühler wird´s hier oben. Die Temperatur liegt bei 2-8 Grad im Durschnitt und der Schnee erfrischt uns mit seiner wohligen Kälte. Bei manchen kommt das Gefühl des Vortages, dieses Gefühl der Spannung fährt in die Glieder und Knochen.

Toni und Frank gehen ein Stück voraus, direkt zu Gletscherzunge und erzählen über die Geschichte des Gletschers, die ersten Erschließungen und den ersten Skibetrieb in den 60-igern.

 

Weiter führt uns die Reise auf 3.200 Meter

Die Fernsicht, das Panorama aus der Gondel ist unbeschreiblich, erst über Schiefergestein dann über Gletscher schweben wir hoch hinauf.

Auf der Panoramaterrasse wird die Luft dünn, nur keine Zeit haben wir darüber nachzudenken. Toni und Frank erklären uns die einzelnen Gipfel, die Täler und Gebirgszüge.

Dann ist es Zeit, daß die Steigeisen an die frische Luft kommen. Toni und Frank helfen beim Anziehen der Steigeisen. Alltäglich ist dieses Fußbekleidung nicht, jedoch faßt man schnell vertrauen und spielend leicht geht´s dann über tausend Jahre alten Schnee hinab in die Gletscherwelt.

 

Toni, der Dutzfreund der Tuxer Berge, spricht von Überlieferungen wie weit der Gletscher Jahrhunderte vorher reichte, die Almwirtschaft, die Bewirtschaftung unserer Berge und über die ersten Lifte am Hintertuxer Gletscher. Zeigt klar erkennbar die Gletscherspalten und erzählt über viele Geschehnisse seines Bergführer Lebens.

Die Stunden verfliegen und auf einmal sitzen wir im Sessellift an der Gefrorenen Wand. Nocheinmal blicken wir über unsere Spuren im Schnee, die wir hinterlassen haben und plötzlich erkennen wir, daß am Ausstieg unsere Reise endet.

Stolz, fasziniert und mit dem „Gletscherfieber“ in den Augen freuen wir uns auf den nächsten Besuch am Hintertuxer Gletscher.

websLINE-Professional (c)opyright 2002-2017 by websLINE internet & marketing GmbH
Julia

Heute für Sie an der Rezeption

"Julia"

Info Telefon +43 5287 8525

Frühling Sommer Herbst Winter Spring Summer Autumn Winter
WhatsApp News, Fotos und kostenlose Telefonate: Die Vierjahreszeiten Whats App-Gruppe!
Facebook Google+ Instagram